Emilias Weisheiten I

Mai 28, 2009

„Putzen ist etwas für Frauen, pupsen und Dreck machen ist etwas für Männer!“

Beim Arbeiten im Garten cremte ich mich entgegen eines freundlichen Ratschlags meiner Gattin nicht ein und bekam natürlich einen Sonnenbrand. Dies beschäftigte Emilia und sie malte mir den folgenden Merkzettel als Erinnerung, mich immer einzucremen! So rot wie Emilia den Sonnenbrand malte, tat er auch weh!

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darf man ruhig einmal ausgelassen und fröhlich sein, auch wenn viel Arbeit ansteht in Form von Dämmplatten und Kellerverkleidung!

Wir machen wieder Musik.

April 28, 2009

Unser Musikkellerbüro wird von Nathan endlich eingeweiht.

… einmal die Sache mit dem Bauen zu beenden und mit dem Leben weiterzumachen. Wir lassen uns nicht stören von dem Matsch um uns herum, sondern fühlen uns wohl. Die wichtigste Herausforderung: nach dem Bau nicht anfangen, sich um sich selbst zu drehen. Sondern vielleicht um Dich? Dann komm doch rein! Grüße, bis bald.

jetzt ist es soweit, der zeitpunkt auf den wir ein jahr gewartet haben, der zeitpunkt auf den wir seit monaten hinarbeiteten. erst mit dem dem köpchen dann mit aller frauenkraft. dank sehr vieler helfer die hier ein und aus gingen. dank meiner eltern die jede minute und jede sekunde ihrer zeit mit arbeit am haus oder an den kindern aber auf jeden fall mit ihrem geldbeutel für uns da waren.

endlich sind wir hier, müde aber glücklich. danke gott!

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Endlich gibt es einmal eine gute Nachricht: Wir sind fast fertig. Nach 4 Wochen Innenausbau fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten. Das Licht am Ende des Tunnels verheißt, dass unser Nomadendasein zwischen Schwiegereltern, Arbeit  und Bau nicht mehr lange währen wird, Mitte der Woche ziehen wir komplett um. Die meisten Möbel stehen schon an ihren Plätzen und warten auf frische Gebrauchsspuren.

Wer hätte noch vor einem Jahr gedacht, dass wir tatsächlich bauen würden?

Unten meine bisherigen Lieblingsplätze:

Danke, Tschüß!

Januar 30, 2009

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Gestern verließen uns nach zweieinhalb Wochen vier Monteure, die viel arbeiteten und wenig schliefen. Uns bleiben die Schlüssel und ein Haufen Arbeit: Keller-Estrich, Böden, Putz/Tapete und Fliesen. Höre ich da heraus, dass uns jemand helfen will? Bitte melden!

Welch freudige Überraschung, dass heute gegen Abend am zweiten Bautag das Haus soweit stand! Der Kamin wurde eben noch eingeparkt, der Kranfahrer hatte zuvor so wenig zu tun, dass er sich ein Schläfchen genehmigte. Innen zieht es noch, aber die Räumlichkeiten sind schon gut zu erkennen. Leise beginnt der Schnee zu rieseln, jetzt könnte ich schon langsam den Kaminofen mitsamt Schaukelstuhl auspacken…

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Wir sind aufgeregt. Endlich ist es soweit, um 7 Uhr beginnt der Kran die ersten Teile des Hauses aus dem Lastwagen zu heben. Bei -6 °C legt der Bautrupp unerschrocken los. Sympathische Männer von der Schwäbischen Alb sind da ja einiges gewohnt. Da wird nicht lange gefackelt. Lastwagen für Lastwagen rollt an, die Ladung wird entweder in die steinhart gefrorene Wiese gelegt oder direkt montiert. Wir bringen Chilli Con Carne, Berge von Kaffee und Kannen voller süßer Leckereien. Die Bilanz eines Tages: Erdgeschoss und die Wände des Dachgeschosses. Wir sind glücklich, die Fleißigen sind müde. Für sie heißt es: Haus mit Gasstrahler heizen, in die Wirtschaft, Feldbetten aufklappen und in einem Rohbau ohne Kellerfenster und Dach bei bis zu -10 °C ab in den Polarschlafsack. Gute Nacht!

Häuslebauer

Häuslebauer