Was bleibt?
Dezember 4, 2011
Zeit, mich zu entscheiden, ob der Blog Zukunft hat. Wer liest heutzutage noch so ein Ding? Aber ich muss zugeben, ich blättere gerne in Blogs, ich bin eben altmodisch.
Seit Juni ist viel passiert, das Familienleben ging in die nächste Runde: neues Schuljahr, das Leben mit 4 Kindern wird immer wieder neu organisiert. Kein großer Urlaub, aber dafür gemeinsame Ausflüge, gemeinsames Lachen und Weinen und wenige, besondere Tage zu zweit. Wenn der Alltag wenig Zeit lässt für entspannte Momente, werden kurze Augenblicke zu kleinen Oasen. Und jetzt haben wir einen verregneten Winter und ich schreibe weiter.
Der Gipfel
Juni 21, 2011
Die Alpen sind ja aus Gründen des Konsums ein einziger Spielplatz bzw. ein bauliches Monument aus einem Netz von Stahlträgern, Skilifts, Funktürmen und Vergnügungsstationen. Deshalb überraschte mich die Aussicht auf dem Gipfel des „Geisterberges“ bei St. Johann auch nicht mehr. Da der Berg ohne den Einfluss von Menschenhand anscheinend zu langweilig war, kam ein findiger Österreicher auf den Schluss zu sagen: „Der Berg an sich isch scho nix Bsonderes, loss uns ein Thema findn, z.B. Gschpenster, und des Ganze groß aufziehn mit Themenpark und allem drum und dran. Wos no? Natüalich brauchma no an Song über unser Maskottchen, den Spuki! Passt scho!“
Da ich mich nach anfänglicher Krankheitsphase mit Spuki und seinen Freunden gut auskenne, war der Ausflug und das Tamtam nun wirklich nichts weltbewegendes Neues.
Austria
Juni 20, 2011
„Passt scho!“ heißt hier in der Eingeborenensprache soviel wie „Danke! Bitte! Gut! Schlecht! Schön! Langweilig! In Ordnung! Mittelmäßig! Geht so!“ und kann eigentlich immer gesagt werden. Deshalb verlaufen viele Gespräche unter den Eingeborenen auch auf folgende Weise:
„Na?“
„Passt, gä?“
„Jo, passt scho!“
Sollte man selbst einmal ohne es eigentlich zu wollen in eine derartige Konversation eingebunden werden, empfiehlt es sich, einfach zu sagen: „Nix verstehen!“ Damit ist gleich bekannt, dass man Ausländer ist. Und bitte, immer lächeln, passt scho!
Die gute alte Kassette
April 20, 2011
Fotogesichter vom MacBook
Februar 11, 2011
Wenn die dunklen Tage ins Land ziehen, darf der Fun und der Spaß nicht zu kurz kommen.
So geht Klettern
Januar 16, 2011
Nathan nicht!
Dezember 3, 2010
Ich habe einen Traum
November 6, 2010
Roma, Round Room, U2
Oktober 10, 2010
Das schöne Erlebnis: Wir flogen am Freitag nach Rom zum 360°-Konzert, bekamen durch den Freund und Nachbarn die Gelegenheit, mit Gäste-Pass ganz nah am Geschehen um U2 zu sein. Nachdem uns der fünfte Security-Mensch dann doch den Durchgang zum Rasen zeigen konnte, trennte uns nur die Bühne von Bono und seinen drei Freunden darauf. Seine Stimme hielt durch, die der Wohltätigkeit und Menschenrechte kam wirklich noch gut an. Feiernde Italiener um uns herum, die fleißig die Leinwand abfotografierten. Am nächsten Morgen haben wir noch kurz dem Strand Guten Tag gesagt und dann 10 Stunden zurückgedüst. Wird die nächste Tour 720° haben?


















